Okahandja: Unser neues Haus steht kurz vor der Fertigstellung

27. April 2012

Wenn man in Afrika etwas bauen möchte, dauert alles seine Zeit. Allein das Material zusammen zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Aber nun hat es geklappt und unser neues Gebäude auf dem Holzmarkt in Okahandja ist beinahe fertig!

9 x 12 Quadratmeter umfasst es und bietet Platz für zehn Verkaufsstände, womit rund 100 Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen können.

Ein Ganz großer DANK geht an alle, die dies möglich machten!!!

Vor meinem Abflug nach Deutschland werde ich vor Ort Fotos machen und diese im Rahmen einer Namibia-Veranstaltung am 23. Mai in Kulmbach vorstellen. Wer dabei sein möchte, wende sich bitte an Frau Gaby Barg. 1. Vorsitzende von Pro Namibia e.V.:

www.pro-namibia.de

Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und Eure
Konny von Schmettau


Es geht weiter! Aufbau des Holzmarktes in Okahandja 2012

6. Februar 2012

Hallo, ihr Lieben,

nachdem der Künstler-Holzmarkt im September 2010 komplett niedergebrannt war, hat sich inzwischen einiges getan.

Aus eigener Kraft und mit Hilfe von einigen Sponsoren sowie unserem kleinen Hilfsverein Pro Namibia e.V. konnten etliche Verkaufsstände in Form einfacher, aber schöner Holzgebäude errichtet werden und geben vielen Menschen, die durch den Brand ihre Existenz verloren hatten, wieder Brot und Arbeit.

Ich möchte mich nochmals ganz herzlich für die große Unterstützung durch etliche Spender in Form von Kleidung, Schuhen, Schulmaterialien und vielem mehr bedanken!

Letzte Woche war ich wieder vor Ort und habe eure Sachspenden an die Familien übergeben. Unterstützung habe ich beim gerechten Verteilen vor Ort übrigens stets durch Immanuel, dem Verantwortlichen des Marktkomitees. Er kennt alle Familien und weiß am besten, wer was benötigt.
Wenn ihr also in Zukunft Spenden direkt in Okahandja abgeben möchtet, wäre es prima, wenn ihr nach Immanuel fragt, so dass jeder etwas bekommt.

Wer nicht durch Okahandja kommt, kann sehr gerne bei mir in Swakopmund Spenden abgeben. Ich nehme sie bei meinen regelmäßigen Besuchen mit nach Okahandja.
Ich helfe selbstverständlich ehrenamtlich, jede Sach- und Geldspende kommt in vollem Umfang den Menschen vor Ort zu Gute.

Und nun gibt es tolle Neuigkeiten!
Fast ein ganzes Jahr lang haben wir Spendengelder gesammelt – Pro Namibia e.V. ist noch ein junger, kleiner Verein – und können jetzt mit dem Aufbau eines zweiten großen Verkaufshauses beginnen. Anfang 2011 hatten wir ein Erstes errichtete, 9 x 12m umfassend, mit Platz für 10 Marktstände.
Im selben Umfang entsteht in diesen Tagen unser zweites Haus, das wiederum 10 Verkaufsstände umfasst und damit weitere rund 100 Menschen ernährt.

Auch konnte ich dieses Mal wieder Schulgelder für einige Kinder bezahlen, die nun nicht mehr vom Unterricht ausgeschlossen sind.

Und noch eine super Neuigkeit!

Endlich haben wir eine Transportmöglichkeit für Sachspenden aus Deutschland gefunden! Die Namibiahilfe.de hat uns das kostenlose Mitbringen von Kleidung vor allem für Kinder und Mütter in den Armenvierteln zugesagt.

Am Dringendsten benötigt werden: Kleidung, Schuhe, Schulmaterialien wie Bleistifte, Malstifte, Lineale etc. sowie Schulranzen, Rucksäcke und weiße Blusen bzw. Hemden für den Schulbesuch.

Ganz wichtig ist bei jedem Spendenkarton eine komplette Inhaltsliste für den Zoll, so dass wir hier in Namibia keine Probleme bekommen. Die Packliste sollte jeweils in dem Karton oben auf den Spenden liegen sowie außen mit einem Kuvert draufgeklebt oder draufgeschrieben werden.
Der nächste Hilfscontainer geht Ende Mai auf die Reise. Bitte als Verpackung stabile Kartons verwenden, wie Bananenkartons o.a., und gut verkleben.

Die Adresse der Sammelstelle in Deutschland lautet:

ARBEITSGEMEINSCHAFT NAMIBIAHILFE e.V.
Für Pro Namibia e.V.
Konny von Schmettau
Dorfstr. 1B
38536 Meinersen OT Ahnsen

Ein ganz besonderer Dank geht daher an die http://www.namibiahilfe.de/ !! Wir freuen uns riesig über eure Unterstützung!

 

Last but not least eine ganz besondere Hilfe, die aus Deutschland kam, und zwar von der  Ingrid und Reinhard Balzer-Stiftung. http://www.reinhardbalzer.de/main.html
Sie haben mit einer großzügigen Spende dazu beigetragen, dass wir jetzt einen VW-Bus haben, mit dem ich die Spenden mühelos zu unseren Familien in Not bringen kann!
Ganz herzlichen Dank, Ingrid und Reinhard!!

Herzliche Grüße aus Swakopmund, Namibia
Und 1001 Dank für euer aller Unterstützung, die dies möglich macht!
Konny von Schmettau


Der Hunger-Euro

8. September 2011

In unserer Wegwerfgesellschaft denken wir meist gar nicht mehr darüber nach, wenn wir Lebensmittel in die Tonne werfen. Sei es, weil ein Produkt verdorben ist, weil wir es im Kühlschrank vergessen haben, oder weil zuviel gekocht wurde, und den Rest schaben wir gedankenlos in den Mülleimer.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Lebensmittel Sie innerhalb eines Jahres wegwerfen, während in Afrika Kinder an Hunger leiden?

Nun können Sie leider nicht Ihre übrig gebliebenen Lebensmittel nach Afrika senden, aber machen Sie doch einfach Folgendes:

Stellen Sie ein Sparschwein in die Küche und stecken Sie jedes Mal, wenn Sie Lebensmittel wegwerfen, einen Euro hinein. Sie werden feststellen, wie oft Sie etwas wegwerfen und von alleine mehr darauf achten, dass Lebensmittel nicht verschwendet werden. Und wenn das Sparschwein voll ist, haben Sie eine Spende für Kinder in Afrika gesammelt, die mit Ihrer Hilfe keinen Hunger leiden müssen.

Pro Namibia e.V. – Wir denken weiter   www.pro-namibia.de

Dies ist unsere neue Kampagne, um Familien in den Armenvierteln Namibias zu unterstützen. Machen Sie mit! Jede Spende kommt an!

Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau


Endspurt für den Bau von Marktständen

28. August 2011

Es ist noch gar nicht so lange her, seit ich das letzte Mal unseren Müttern und Kindern in Okahandja Lebensmittel, Kleidung und manches andere gebracht habe. Wir sind stets telefonisch miteinander in Kontakt, so dass ich über die neuen Entwicklungen und auch Nöte informiert bin.

Dass der Holzmarkt in Okahandja letztes Jahr abbrannte, hat noch heute Nachwirkungen, denn längst nicht alle Stände konnten inzwischen wieder aufgebaut werden. Also haben wir eine ganze Reihe von Aktionen durchgeführt, um Spenden zu sammeln, und waren bisher sehr erfolgreich damit.

Der kleine Verein Pro Namibia e.V. und seine Mitlieder haben manchen Bücherverkauf gestartet und für unsere Familien gesammelt, einige Privatspender helfen gerne mit, und mehrere Zeitungsberichte in Deutschland und Namibia erbrachten ebenso Spenden, die wir nun bald einsetzen können, indem ich wie Anfang des Jahres erneut mit den Männern des Holzmarktes ein großes Gebäude für 10 Stände errichten kann.

10 Verkaufsstände = 10 Familien können hier ihre Schnitzereinen und Schmuck verkaufen = rund 100 Menschen sind versorgt.

Immer wieder lassen wir uns etwas Neues einfallen, um mehr helfen zu können.

Und so habe ich ein Internetportal ins Leben gerufen, das Aktivitäten in und um Swakopmund und Walvis Bay vermittelt. Das hervorragende Webdesign hat Dietmar End entwickelt. Herzlichen Dank, Dietmar für die vielen Arbeitsstunden und super Ideen!
Der größte Teil des Erlöses aus diesem Internetportal geht an Pro Namibia e.V. – und wieder kommen wir ein Stückchen weiter, um unsere Familien in den Armenvierteln zu versorgen.

Der Hintergrund zu dieser Internetseite ist folgender:

In Namibia machen jedes Jahr mehr als eine Million Deutsche Urlaub, und die meisten von ihnen kommen auch ans Meer, nach Swakopmund.

Nun haben wir hier weit mehr zu bieten als „nur“ das Meer, die berühmte Namib Wüste und die höchsten Dünen der Welt gleich um die Ecke.

Hier kann man Bootsfahrten unternehmen, bei denen mal Delfine, Pelikane, Wale und Seehunde sieht. Man kann mit einem Quadbike oder Sandboard die Dünen erobern und mit dem Ballon oder Kleinflugzeug über die endlose Wüste und das Meer fliegen.
Angeln und Kanufahren, Wüstentouren und Entdeckungsreisen, Fallschirmspringen, historische Stadtführungen und was immer man sich auch vorstellen mag – in Swakopmund ist fast alles möglich.

Die meisten Urlauber haben entsprechend ihre Schwierigkeiten, den richtigen Anbieter für Aktivitäten zu finden. Daher habe ich dieses neue Webportal entwickelt, auf dem man sich informieren und buchen kann – und dabei Gutes tut:

www.namibia-aktiv.com

Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau


Alleinerziehende Mütter haben keine Lobby

16. August 2011

In Ländern wie Namibia stehen alleinerziehende Mütter besonders großen Problemen gegenüber, da es keine staatliche Unterstützung gibt.
Sie müssen sich selbst helfen und gemeinsam versuchen, Wege aus der Armut zu finden, um ihren Kindern eine kostenintensive Schulausbildung zu gewährleisten.
Viele dieser Mütter haben selbst keine oder nur eine geringe Schulausbildung erhalten und finden entsprechend keine oder nur sehr schlecht bezahlte Jobs.

Wir unterstützen alleinerziehende Mütter und ihre Kinder, soweit es möglich ist, und helfen ihnen in Form von Lebensmittel- und Kleiderspenden, der Bezahlung von Schulgebühren und dem Aufbau einer kleinen Selbständigkeit.

Zur aktuellen Situation und unserem Einsatz vor Ort berichtete die Allgemeine Zeitung Namibia in ihrer Ausgabe vom 12. August:

http://www.az.com.na/soziales/lobby-fr-alleinerziehende-mtter.132338.php

Herzliche Grüße aus Namibia
Ihre und eure
Konny von Schmettau


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